- und letzter Teil
Der Artikel des Journalisten aus Israel ( Blog vom 10.12.) stimmte mich sehr nachdenklich. Vielleicht ging es dir ebenso?
Seiner Wahrnehmung nach leben wir sinnbildlich auf „ 2 verschiedenen Planeten.“ Geographisch gehört die Region des Nahen Ostens zu Asien und fungiert als Schnittstelle zwischen Afrika und Europa. Tatsächlich sind es also 2 verschiedene Kontinente, die sehr sehr unterschiedlich geprägt sind.
Dies aufgrund der Geschichte, Topographie, des Klimas, der Kultur, der ausgeübten Glaubensrichtungen und Religionen, der dort lebenden Menschen, der teilweise diktatorisch agierenden Staatsformen uvm.
1948 wurde der Staat Israel im Nahen Osten ausgerufen. Seitdem ist die Existenz der Einheimischen ständig bedroht und in dieser permanenten Gefährdung wuchsen und wachsen die nachfolgenden Generationen auf. Es ist ein Leben, das fordert, sich tagtäglich mit Krieg und Gewalt auseinanderzusetzten. Der 07.10.2023 verstärkte dieses stete Lebensgefühl der Unsicherheit, des Mißtrauens immens. Unter diesem Aspekt betrachtet ist der Artikel mit seinen Aussagen zu der Haltung der jungen Menschen dort zum Militärdienst im Gegensatz zu der Jugend in Deutschland, nachvollziehbar.
Anders die Situation in Europa. "Nie wieder Krieg," so lautete die Botschaft nach 2 stattgefundenen Weltkriegen im 20. Jahrhundert. Und dieses Lebensgefühl begleitete nachfolgende Generationen. Unvorstellbar, jemals so etwas erneut zu erleben, wie es damals geschah. Es galt das Land wiederaufzubauen und nach vorne zu schauen. Auch mit der Großmacht der USA im Rücken wähnte sich Westeuropa Jahrzehnte in Sicherheit. So wuchsen und wachsen Kinder und Jugendliche in Deutschland auf. Es ist eine komplett andere Ausgangssituaiton als die im Nahen Osten.
Die Bundesregierung traf die Entscheidung alles dafür zu tun, um ein verteidigungsfähiges Land zu werden und die Bürger zu schützen. Milliardenschwer, das neue Rüstungspaket, das geschnürt wurde.... Vielleicht sind wir Menschen nicht bereit für den Frieden weltweit...?
Hier ein kurzer Auszug aus dem Sendschreiben an die 7 Gemeinden der Johannes Offenbarung: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und mir die Tür aufmacht, zu dem will ich hineingehen, und will das heilige Mahl mit ihm halten und er mit mir."
Wie übersetzten wir diese Sätze lebenspraktisch in die heutige Zeit?

https://www.pilgerinderneuenzeit.de/blog/?id=laozidea
Wir stehen mittendrin in einem epochalen Wandel und es liegt in unser aller Hand mitzuwirken. So viele Menschen setzten sich ein für den Frieden. Entscheiden sich bewußt, den eigenen inneren Frieden zu erlangen. Viele Frauen gehen voran. Ich denke an den Friedensmarsch, an dem ich 2023 in Jerusalem teilnahm. Mittlerweile ist es den Frauenorganisationen aus dem Nahen Osten gelungen, weltweit Beachtung zu erzielen. Mit Vehemenz, Beharrlichkeit, Mut, Kraft, Stärke, Willen und den unerschütterlichen Glauben daran, dass auch das Unmögliche geglaubte Möglich werden kann. ( mittlerweile sind alle Geiseln zurückgekehrt...!)
Es ist ein Weg. Ein gangbarer Weg. Ein Entschluß.
Meine/ unsere Mutter sagte früher folgendes und schrieb es in mein Fotoalbum: „ Wir alle sind als Lichter in diese Welt gestellt, ein kleines Licht nur jeder, wie hell wär dann die Welt !“
In diesem Sinne wünsche ich uns einen mutigen Aufbruch, öffnen wir verschlossen geglaubte Türen, begleitet von Gottes Segen hinein in das Neue Jahr 2026!
Ute Maria Büenfeld